kuenstler

Gustav Frielinghaus

Violine

Gustav Frielinghaus

Gustav Frielinghaus wurde 1978 in Hamburg geboren und begann als Fünfjähriger mit dem Geigenspiel bei Meike Thiessen. Später wurde er von Uwe Hoffmann unterrichtet und kam 1992 zu Prof. Winfried Rüssmann. Während seiner Schulzeit spielte er außerdem Klavier und Oboe. Nach dem Abitur am Albert-Schweitzer-Gymnasium studierte er für zwei Jahre in Hamburg und ging 1999 zu Prof. Igor Ozim nach Bern. Dort erhielt er 2003 das Lehr- und Konzertreifediplom. Nach weiteren Studien bei Prof. Rainer Kussmaul schloss Gustav Frielinghaus mit einem zweijährigen Studium bei Prof. Thomas Brandis in Lübeck 2007 seine Ausbildung ab.

Weitere Anregungen erhielt er in Meisterkursen bei Norbert Brainin, Tibor Varga, Roman Nodel, Ingolf Turban, Nora Chastain, Anje Weithaas und Hans-Heinz Schneeberger.

Angefangen als Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, bei dem er sich zehn Mal beteiligte und inzwischen als Juror tätig ist, nahm er an zahlreichen Wettbewerben in Chile, Italien, Österreich und der Schweiz teil.
Als Konzertmeister wirkte Gustav Frielinghaus bei verschiedenen Opernproduktionen der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, am Opernhaus Biel/Schweiz unter Jost Meier, im Kontrast-Sinfonieorchester Bern unter Kaspar Zehnder und Ralf Weikert und im Jeunesses-Musicales-Weltorchester unter Andrej Boreyko mit. Während seiner vier-jährigen Konzertmeisterzeit im Albert-Schweitzer-Jugendorchester in Hamburg gründete er außerdem ein Kammerorchester.

Als Solist trat er mit den Violinkonzerten von Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn und Bruch auf.

Durch die Liebe zur Kammermusik widmet sich Gustav Frielinghaus inzwischen ausschließlich dem von ihm 2000 gegründeten Amaryllis Quartett und den jährlichen Neujahrskonzerten „frielinghaus and friends“ mit unterschiedlichen Kammermusik-Besetzungen.

amaryllis-quartett.com

»Es ist hohe Kunst, dieses massive, tiefschwarze Werk (Brahms op.34) zum Schwingen zu bringen. Aber es gelang: dank hinreißender Transparenz in der Stimmführung, dank zauberischer Piani von allen Beteiligten und einer Artikulation, die auch die gemeinsten rhythmischen Verwicklungen wie gemeißelt erscheinen ließen.«
Hamburger Abendblatt
über das Amaryllis Quartett
php bunkerrauschen.de